über uns
Der Vorstand der Stiftung Meinung & Freiheit e.V. besteht derzeit aus dem Vorsitzenden Dr. Bernd Fischer, dem stellv. Vorsitzenden Roland Tichy und dem Schatzmeister Alexander Mitsch, die von den Mitgliedern gewählt wurden.
„Meinungsfreiheit ist die Grundvoraussetzung für Demokratie. Sie ist in der Bundesrepublik und in Europa auch aufgrund politischer Eingriffe zunehmend gefährdet. Wir müssen uns dieser Entwicklung entgegenstellen.“
Dr. Bernd Fischer
Freier Publizist
1. Vorsitzender der Stiftung Meinung & Freiheit
Bernd Fischer absolvierte ein Studium der Physik und Mathematik mit anschließender Promotion in Köln und Boca Raton. Anschließend war er 25 Jahre lang in leitenden Positionen in der Finanzbranche tätig, unter anderem bei der Dresdner Bank, der Commerzbank und zuletzt im Allianz-Konzern. In dieser Zeit veröffentlichte er zahlreiche Fachartikel und zwei einflussreiche Lehrbücher. Von 2000 bis 2004 war er Mitglied des Global Investment Performance Committee des CFA-Instituts.
Seit 2019 arbeitet er als freier Publizist für verschiedene Journale und Online-Portale, zuletzt hauptsächlich für „Tichys Einblick”. In seinen Aufsätzen setzt er sich immer wieder mit den Themen Meinungs- und Sprachfreiheit auseinander. Im Jahr 2023 initiierte er ein Volksbegehren für eine Amtssprache ohne Gendern in Hessen. Einige unserer Vorschläge wurden in den Koalitionsvertrag der neu formierten Koalition aufgenommen, die Ende des Jahres 2023 ihre Arbeit aufnahm. Er ist außerdem Mitglied in der Hayek-Gesellschaft und im Verein Deutsche Sprache.
„Meinungsfreiheit ist nicht nur das Recht, zu Allem seinen Senf dazu zu geben wie an einer Würstelbude. Es ist das Recht, Behauptungen der Mächtigen in Frage zu stellen, Erklärungen und Fakten einzuklagen und Alternativen einzufordern. Das mag unbequem sein, lästig, nerven, bremsen. Aber es ist der Motor des Fortschritts. Ohne Nörgler, Zweifler und Besserwisser kein Fortschritt. Zweifel ist eine gesellschaftliche Produktivkraft. Seine Diffamierung durch angeblich alternativlose Politik ist Rückschritt in vormoderne Zeiten. Deutschland braucht wieder einen Grundkurs in Debatte und Wiederbelebung der Streitkultur. “
Roland Tichy
Journalist und Publizist
Stellv. Vorsitzender der Stiftung Meinung & Freiheit
Roland Tichy ist Absolvent der Deutschen Journalistenschule und studierte in München Volkswirtschaft, Politik und Kommunikationswissenschaften.
Er arbeitete als wissenschaftlicher Assistent am Lehrstuhl für Gesundheitsökonomik am Volkswirtschaftlichen Institut der Ludwig-Maximilians-Universität in München. Nach der Regierungsübernahme durch Helmut Kohl wechselte Tichy für zwei Jahre in den Planungsstab des Bundeskanzleramts. Anschließend ging er als Bonner Korrespondent zur WirtschaftsWoche. Nach der Wiedervereinigung war er als Stellvertreter des Rundfunkbeauftragten der Neuen Länder für die Neugestaltung der elektronischen Medienlandschaft in den neuen Bundesländern mitverantwortlich.
Roland Tichy arbeitete für namhafte deutsche Wirtschaftsmagazine. Bei der Daimler Benz AG leitete er das Ressort „Corporate Issues Management“, das direkt dem Vorstandsvorsitzenden berichtete.
Für das Handelsblatt leitete Tichy das Berliner Büro. Von Juli 2007 bis Juli 2014 war er Chefredakteur der WirtschaftsWoche. Für seine Kolumne „Tichys Totale“ wurde er 2008 mit dem Ludwig-Erhard-Preis für Wirtschaftspublizistik ausgezeichnet. Weitere Bücher schrieb Roland Tichy zum Thema Einwanderung und Bevölkerungsentwicklung, u.a. „Ausländer rein“ und „Die Pyramide steht Kopf“, das er zusammen mit seiner Frau Andrea veröffentlichte. Tichy gründete 2014 das Online-Portal Tichys Einblick, das heute eines der Größten außerhalb traditioneller Verlage ist. Mit dem Monatsmagazin „Tichys Einblick“ und dem gleichnamigen Videoportal erreicht er monatlich ein Millionenpublikum. Auch Sachbücher gehören zum Programm des jungen und schnell wachsenden Verlags.
„Ohne Meinungsfreiheit und Medienvielfalt gibt es keine Demokratie.“
Alexander Mitsch
Dipl. Kfm., Gründungsvorsitzender der WerteUnion
Schatzmeister der Stiftung Meinung & Freiheit
Alexander Mitsch absolvierte nach dem Abitur eine Banklehre und schloss danach ein Studium als Diplom-Kaufmann ab. Nach sechs Jahren bei einer deutschen Großbank wechselte er in die Industrie und ist dort seit 20 Jahren in verschiedenen leitenden Positionen am Kapitalmarkt und im Finanzbereich tätig. 2017 wurde er zum Gründungsvorsitzenden des Freiheitlich-Konservativen Aufbruchs, später WerteUnion, gewählt. Im Mai 2021 kandidierte er nicht wieder um den Vorsitz, mit dem Ziel, sich neuen politischen Aufgaben mit ganzer Kraft widmen zu können.





