Karl-Eduard von Schnitzler Preis 2025
Schnitzler-Preis 2025 mit neuem Wahl-Modus – jetzt online!
Eine kleine Fachjury hat in diesem Jahr bereits fünf Kandidaten vorausgewählt. Zusätzlich können jederzeit eigene Vorschläge über das Formular eingereicht werden.
Abstimmen kƶnnen Sie auf www.schnitzler-preis.de. Im Anschluss wird der Gewinner des āKarl-Eduard-von-Schnitzler-Preises für Propaganda-Journalismus 2025ā feierlich bekanntgegeben.
Der āAusgezeichneteā erhƤlt die āSudel-Ede-TrophƤeā, benannt nach Schnitzlers Spitznamen und sinnbildlich einen woken Journalisten darstellend, verbunden mit der Hoffnung auf Innehalten, Reflexion und Einsicht.
Aktuelle
Nachrichten
Juli 2026
Aber was ist das Rechte, und was hat Zukunft?
Uwe Steimles Anstimmen der DDR-Hymne lƶste viel Empƶrung aus. Man sollte sich jedoch zunƤchst mit der Frage auseinandersetzen, wie das Abgleiten der Bundesrepublik in einen Unrechtsstaat gestoppt werden kann, statt sich mit der Frage zu beschƤftigen, ob man eine Nationalhymne singen sollte, die nie zur DDR passte. Thomas Mann und Christa Wolf kƶnnen als Vorbild dienen.
Juli 2026
EU-Parlament winkt Chatkontrolle im Eilverfahren durch
Unter obskuren UmstƤnden hat das EU-Parlament auf Vorschlag des EU-Rats die Chatkontrolle durchgewinkt. Mit fadenscheinigen Argumenten wurde ein weiterer Schlag gegen die Meinungsfreiheit geführt. Einmal mehr wurde der Schutz von Kindern vorgeschoben, um eine ZensurmaĆnahme zu rechtfertigen. Das EU-Parlament wird zur Abnickorganisation.
Juni 2026
Stellungnahme zu den Protesten gegen Apollo und Nius
„Am kommenden Samstag wollen sich AnĀtiĀfaĀschisĀt:inĀnen der rechten Raumnahme mit einer Fahrraddemo entgegenstellen, die vom neuen āApolloā-Sitz über die Büros von āNiusā nach Treptow führen wird.“ So ist es tatsƤchlich in einem Artikel der taz über die geplanten Proteste in Kreuzberg und Treptow zu lesen. Toleranz wird im „Kiez“ zwar groĆgeschrieben, jedoch nicht für bestimmte MedienhƤuser wie Nius und Apollo. Dieser āRaumnahme“ im von den Linken beanspruchten Kiez soll Einhalt geboten werden. Weiter im Artikel: „Die Demo diene dazu, über ‚Apollo News‘ aufzuklƤren, das einst als Schülerblog startete und inhaltlich ’nah bei anderen neurechten Medien wie der Achse des Guten, Tichys Einblick oder Julian Reichelts āNiusā‘ anzusiedeln sei, wie es in einem Flyer für die Demo heiĆt. Inhaltlich bediene man sich der āThemenfelder der Neuen Rechten: Antifeminismus und Queerfeindlichkeit, Rassismus, Kulturkampf und das Gespenst der Meinungsdiktaturā.
Der Hinweis auf das āGespenst der Meinungsdiktatur“ wƤre geradezu amüsant, wenn das Thema nicht so ernst wƤre. Denn bei dieser Demo geht es doch wohl auch darum, die Menschen gegen rechte MedienhƤuser aufzuwiegeln, um sie zu drangsalieren. Die taz ist dabei ein williger Helfer, verƶffentlicht sie doch auch bereitwillig die Adressen von News und Apollo. Ein weiterer Tiefschlag für die Meinungsfreiheit in der BRD.
Man kann sich selbst überzeugen. Hier der Link:
Juni 2026
Ein strukturelles Problem, kein Einzelfall
Hinsichtlich der Meinungsfreiheit wird hƤufig der Quellenpluralismus betont. Da ein Normalbürger jedoch in der Regel nur wenige Quellen nutzen kann, betonte der Soziologe Helmut Schelsky, dass nicht die PluralitƤt der Quellen, sondern die āSachlichkeitsbindung jedes einzelnen, jedenfalls wichtigen Publikationsmittelsā die freie Meinungsbildung gewƤhrleistet.
Davon kann beim ZDF schon lƤnger nur noch sehr eingeschrƤnkt die Rede sein. Dies wurde einmal mehr durch die propagandistische Zuspitzung von ĆuĆerungen von Tommy Robinson und Elon Musk im Rahmen der Proteste in Nordirland deutlich. Dies ist beim ZDF wahrlich kein Einzelfall. Es reicht bei weitem nicht aus, die schockierende Passage in der Moderation zu lƶschen. Wenn man Schelsky und die Meinungsfreiheit ernst nimmt, muss in diesem Haus von Grund auf aufgerƤumt werden.
Juni 2026
Wahrsprecher leben gefƤhrlich
Eine Rezension von Bernd Fischer über Katja Leyhausens Buch, das Corona als Sprach- und Machtfall seziert: Wie aus Angst Gefolgschaft wurde, aus Zweifel ein Makel und aus Politik eine Wahrheitsinstanz. Eine bemerkenswerte Verteidigung der freien Rede.
Juni 2026
Von āDonāt be evilā zu āDonāt be visibleā ā Wie Brüssel und Google die Meinungsvielfalt abwickeln
Informieren ist Machausüben. So hat es Max Weber bereits erkannt. Wer informiert nutzt die Chance „innerhalb einer sozialen Beziehung den eigenen Willen auch gegen Widerstreben durchzusetzen“.
Davon macht die EU reichlich Gebrauch. Durch den Digital Services Act (DSA) und den European Media Freedom Act (EMFA) wird den Bürgern im Internet vor allem das angezeigt, was der Obrigkeit genehm ist.
Kritische Medien, die kleingehalten werden sollen, bleiben auf der Strecke. Damit wird die Meinungs- und Pressefreiheit erneut angegriffen.
Mai 2026
Cancel Culture an der UniversitƤt Wien
An der UniversitƤt Wien kam es zu einem eklatanten Fall von āCancel Cultureā. Der renommierte ĆVP-Nationalratsabgeordnete Rudolf Taschner sollte mit dem āGoldenen Doktordiplomā ausgezeichnet werden.
Diese Ehrung war bereits lange beschlossen, wurde nun jedoch ausgesetzt. Der Vorwurf: Taschner hatte sein Recht auf MeinungsƤuĆerung wahrgenommen und in moderater, sachlicher Form Kritik an den āheiligen Kühenā einer radikalen Ideologie geƤuĆert ā an der Klimawandel-Ideologie, dem Gender-Mainstreaming und der postkolonialen Theorie. Zudem hatte er es gewagt, ein Projekt des Wissenschaftsfonds zu kritisieren.
Damit war das zugestandene MaĆ an Meinungsfreiheit, das man einem verdienten Professor zugestehen wollte, scheinbar überschritten. Der Vorfall zeigt, dass es bei āWissenschaftā immer mehr um die Unterwerfung unter eine Ideologie geht. Auf der Strecke bleibt die Meinungsfreiheit.
Mai 2026
āSchleichender Staatsstreichā: Joachim Steinhƶfel packt aus über Zensur und EU-Regulierung
Der Staat schützt nicht mehr, sondern bedroht die Bürger, die sich kritisch auf Sozialen Medien ƤuĆern. Die privilegierten Eliten, die sich in Machtausübung nur noch abwechseln, wollen durch Strafen, Machtkritik und Regulierung echten Machtwechsel verhindern. Damit wird die Demokratie als Vorgang des gewaltfreien Machtwechsels unterbunden.
Wir erleben einen „schleichenden Staatsstreich“, sagt der prominente Anwalt Joachim Steinhƶfel im Interview mit TE. Schrittweise werden Meinungs- und Informationsfreiheit untergraben.
April 2026
Licht und Schatten für die Meinungsfreiheit
Kürzlich wurden zwei wichtige Urteile erlassen, die Auswirkungen auf die Meinungs- und Pressefreiheit haben. So stufte das Landgericht Berlin II im MƤrz die Aussage, dass es auf dem Potsdam-Treffen um einen āMasterplan zur Ausweisung deutscher Staatsbürgerā gegangen sei, als rechtswidrig ein ā selbst als MeinungsƤuĆerung! Dies war die Kernaussage des Correctiv-Berichts, der damit wohl endgültig als traurige Farce in die Geschichte des deutschen Journalismus eingehen wird. Die AktivitƤten von Correctiv bilden insgesamt einen Tiefpunkt in dieser Geschichte. Hoffen wir, dass dieser Tiefpunkt nun überwunden ist!
Webbeitrag auf LTO:
So begründet das LG Berlin II die Correctiv-Niederlage
In der Causa āDaniel Güntherā fiel das Urteil des Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgerichts für die Meinungsfreiheit weniger erfreulich aus. Günther hatte in einer Sendung von Markus Lanz die alternativen Medien scharf angegriffen.
„Wer hat denn dagegen geschossen? Nius und solche Portale ⦠Wir müssen aufwachen und sehen, dass das unsere Gegner und auch die Feinde von Demokratie sind“ und „Wenn ich mir Nius-Artikel angucke, mit denen ich irgendwas zu tun habe: Da stimmt in der Regel nichts drin. Das ist ⦠vollkommen faktenfrei.“
Nius hatte dagegen geklagt. Als Ministerpräsident dürfte er diese Aussagen nicht tätigen. Das Gericht hat nun bestätigt, dass er sie als Privatperson getätigt hat. Nius will nun Verfassungsbeschwerde erheben.
Webbeitrag auf LTO:
OVG: Günther war nicht als MinisterprƤsident bei ‚Lanz‘
Hier geht es zur Abstimmung für den diesjährigen Schnitzler-Preis.
April 2026
Die Causa Schƶnbohm ./. Bƶhmermann
Die Tendenz zu einem āZersetzungsjournalismusā (Begriff von Christian Zeller) beim ƶffentlich-rechtlichen Rundfunk gefƤhrdet die Meinungsfreiheit, die die Grundlage einer Demokratie bildet, in erheblichem MaĆe. Damit sind vor allem Sendungen wie die von Jan Bƶhmermann gemeint. Durch die Denunzierung und Verleumdung kritischer Beobachter wie āClownsweltā oder Arne Schƶnbohm werden auch andere Bürger eingeschüchtert, ihre Meinung offen zu ƤuĆern. Die Bürger dieses Landes haben Jan Bƶhmermann daher mit groĆer Mehrheit zum ersten PreistrƤger des āKarl-Eduard-von-Schnitzler-Preisesā gewƤhlt, der von der Stiftung āMeinung und Freiheitā, vergeben wird.
MoreApril 2026
Orwellische Schatten der Gegenwart
Hayek, Orwell und die aktuelle Entwicklung in der Bundesrepublik. Ein Artikel des HayekForums von Dr. Bernd Fischer.
MƤrz 2026
Berliner ErklƤrung des „Bündnisses für Redefreiheit“
Die Meinungsfreiheit ist eine wesentliche Grundlage für eine Demokratie. Denn nur, wenn jeder seine Meinung frei ƤuĆern kann, kann eine Demokratie funktionieren. Zu ihrem Wesen gehƶrt, dass sie nicht staatlich reglementiert werden darf. Es ist deshalb besorgniserregend, mit welchen immer umfassenderen MaĆnahmen der Staat dieses Grundrecht zunehmend einschrƤnkt ā oftmals unter an den Haaren herbeigezogenen VorwƤnden.
Die Berliner ErklƤrung des āBündnisses für Redefreiheitā gibt einen umfassenden und beƤngstigenden Ćberblick über derartige MaĆnahmen. Sie ist zugleich ein Appell, in diesem Land eine radikale Kehrtwende einzuleiten, bevor es dafür zu spƤt ist. Denn linke Meinungskartelle arbeiten unter Nutzung ihrer Hegemonie kontinuierlich daran, den Meinungskorridor immer weiter einzuengen. Unterstützer kƶnnen sich auf der Webseite des āBündnisses für Redefreiheitā eintragen.
MƤrz 2026
Ermittlungen gegen die āAchse des Gutenā müssen unverzüglich eingestellt werden
Mit Bestürzung haben wir vernommen, dass gegen das Medienportal āAchse des Gutenā strafrechtlich ermittelt wird (Staatsschutz verfolgt Achse des Guten wegen SPD-Zitats ā DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM).
Gegenstand dieser Ermittlungen ist der Artikel āAuch Sozialdemokraten riefen āAlles für Deutschlandāā des Achse-Autors Ansgar Neuhof vom 13 Mai 2024 (Auch Sozialdemokraten riefen āAlles für Deutschland“ ā DIE ACHSE DES GUTEN. ACHGUT.COM), in dem er u. a. nachweist, dass die im Titel genannte Parole bereits in den 1930er Jahren von Sozialdemokraten benutzt wurde.
Die Behƶrden nutzen nun Artikel 86a StGB, der in diesem Fall ganz offensichtlich nicht relevant ist, um gegen die āAchseā zu ermitteln. Dieser stellt das ƶffentliche Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger oder terroristischer Organisationen unter Strafe. Damit wird ein weiterer Tiefpunkt in der Einschüchterung kritischer Journalisten in der Bundesrepublik durch ein Geflecht aus Meldestellen, Staatsanwaltschaften, KriminalƤmtern und Staatsschutz erreicht.
Der im Raum stehende Vorwurf ist hanebüchen und bestürzend. Es bleibt zu hoffen, dass bald Vernunft einkehrt und diese kafkaesken Ermittlungen sehr schnell eingestellt werden.
Hier ein Beitrag von Tichys Einblick zu dieser Angelegenheit:
MƤrz 2026
Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis
Achim Winter (kontrafunk.radio) im Gespräch mit Roland Tichy über den Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis
Der Preis für Desinformation, Meinungsmanipulation und Propaganda. Der Journalismus-Ehrenpreis, den viele verdienen ā aber keiner haben will.
Jetzt mitmachen ā noch bis Ende MƤrz.
Februar 2026
Demokratie braucht Meinungsfreiheit
In einem Vortrag beim Hayek Club Heidelberg betonte Alexander Mitsch, Schatzmeister der Stiftung Meinung & Freiheit e. V., die zentrale Bedeutung der Meinungsfreiheit für eine funktionierende Demokratie.
Art. 5 des Grundgesetzes garantiert dieses Grundrecht ausdrücklich. Gleichwohl steht die Meinungsfreiheit in der politischen und gesellschaftlichen Praxis unter Druckā¦
Lesen Sie den kompletten Beitrag von Alexander Mitsch im PDF
Februar 2026
Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis auf ein Neues
Die Stiftung āMeinung und Freiheitā, die sich für Medienvielfalt und Meinungsfreiheit einsetzt und Angriffe auf die Meinungs- und Informationsfreiheit im Sinne von Artikel 5 des Grundgesetzes bekƤmpft, verleiht in diesem Jahr zum dritten Mal den Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis. Mit diesem Negativpreis wird jƤhrlich ein Journalist ausgezeichnet, der sich durch besonders schlechten und manipulativen Journalismus hervortutā¦
Lesen Sie den kompletten Artikel von Bernd Fischer im PDF!
Pressemitteilung Februar 2026
Ein neuer Kapitän mit bewährter Mannschaft:⨠Stiftung Meinung & Freiheit e.V. wählt neuen Vorstand
Die Mitgliederversammlung der in Frankfurt ansƤssigen Stiftung Meinung & Freiheit e.V. hat am 10. Februar 2026 Dr. Bernd Fischer zum neuen Vorsitzenden gewƤhlt.
Ihm stehen künftig der Publizist und Medienunternehmer Roland Tichy als Stellvertreter sowie der Diplom-Kaufmann und Aktivist Alexander Mitsch als Schatzmeister zur Seite. Beide gehörten bereits dem vorangegangenen Vorstand an.
Februar 2026:
Gendern und der Kulturkampf ā Teil 2: Volksbegehren gegen Gendern in der Amtssprache in Hessen
In den Verfassungen aller Bundesländer ist das Instrument des Volksbegehrens verankert. Damit haben die Bürger die Möglichkeit, direkt auf die Gesetzgebung Einfluss zu nehmen. Die Ausgestaltung unterscheidet sich jedoch von Bundesland zu Bundesland. Ein umstrittener Punkt ist insbesondere die Möglichkeit einer digitalen Durchführung. Diese ist in den meisten Bundesländern, so auch in Hessen, nicht möglich. Volksbegehren auf Bundesebene sind derzeit verfassungsrechtlich nicht vorgesehen, abgesehen von Neugliederungen des Bundesgebietes (Art. 29 GG). In den Ländern sind die Hürden für die Zulassung und den Erfolg erheblich.
Ein Artikel von Bernd Fischer auf 1bis19.de
Februar 2026:
Gendern und der Kulturkampf ā Teil 1: Moralischer Narzissmus von links
Als im Jahr 2023 das Volksbegehren āStoppt Gendern in Hessenā initiiert wurde, schien der Siegeszug des Genderns in der Bundesrepublik noch unaufhaltsam, obwohl eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger das Gendern ablehnt. Die Bundesrepublik hatte einen Tiefpunkt erreicht. Nicht nur beim Gendern ā Claus Kleber und Petra Gerster sprachen im āHeute-Journalā den Genderstern mit Glottisschlag aus! Auch bei den Themen āEinwanderungā und āCorona-MaĆnahmenā herrschte eine Schweigespirale. Doch in all diesen Bereichen gab es Widerstand gegen die Unterdrückung von Fakten und der Mehrheitsmeinung der Bevƶlkerung. Zu Beginn des Jahres 2026 ist aber festzustellen, dass die selbsternannte linke Moralelite nicht mehr unaufhaltsam voranschreitet. Hier und da musste sie bereits einige exponierte Positionen rƤumen.
Ein Artikel von Bernd Fischer auf 1bis19.de
Februar Ā 2026:
Harald Martenstein – Prozess gegen Deutschland
Hier spricht der Kolumnist Harald Martenstein in einem symbolischen āProzess gegen Deutschlandā über die Frage eines mƶglichen AfD-Verbots und die Frage, ob ein solches Verbot das demokratische System selbst gefƤhrdet.
Ein meisterhaftes Lehrstück über die Demokratie und deren selbsternannte Verteidiger.
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meinung
Die Stiftung Meinung & Freiheit e.V. tritt dafür ein, die Grundrechte auf Meinungs-, Presse- und Informationsfreiheit zu stärken, die durch Artikel 5 des deutschen Grundgesetzes (GG) garantiert sind.
Der Verein verteidigt das grundgesetzlich garantierte Recht aller Bürger, im Rahmen der allgemeinen Gesetze frei ihre Meinungen ƤuĆern zu dürfen und zu kƶnnen, ohne Nachteile befürchten zuĀ müssen.
Dazu will der Verein das staatsbürgerliche Bewusstsein der Bevölkerung Deutschlands fördern.
Insbesondere will er aufklären über die besondere Bedeutung von Meinungsvielfalt als Voraussetzung für eine funktionierende Demokratie, in der ein lebendiger politischer Diskurs möglich sein muss, sodass neue Sichtweisen und Alternativen sich frei entfalten können.
Wesentliche Kernaufgabe des Vereins ist es, die in den Rundfunkgesetzen verankerten Prinzipien von Ausgewogenheit und Pluralität zu stärken, sowie die Medienvielfalt zu fördern. Dazu werden solche Journalisten unterstützt, die zur Vielfalt von Meinungen und Positionen in den Medien, insbesondere in den öffentlich-rechtlichen, beitragen.
freiheit
Meinungsfreiheit ist essentiellā¦
für eine freiheitlich demokratische Grundordnung.
Medienvielfalt fƶrdern
Alternative Sichtweisen ermƶglichen
Demokratische Diskussionskultur bewahren
Preisverleihung
am 17. Mai 2025
in Frankfurt
Correctiv / David Schraven gewinnen den Karl-Eduard von Schnitzler Preis 2024 und das Amtsgericht Bamberg / Richter Martin Waschner gewinnen den Sonderpreis für „progressive Rechtsprechung“
Die Verleihung in Frankfurt erwies sich wieder als durchschlagender Erfolg ā ungeachtet der erwartbaren Abwesenheit der PreistrƤger Correctiv / David Schraven für den Karl-Eduard von Schnitzler Preis 2024 und des Amtsgerichts Bamberg / Richter Martin Waschner für den Sonderpreis „progressive Rechtsprechung“.
MaĆgeblich zum Gelingen der Veranstaltung trugen eine kurzweilige und inhaltsstarke Podiumsdiskussion, Roland Tichys und Dr. Hans-Georg MaaĆens prƤgnante Laudationen sowie zahlreiche anregende GesprƤche und vielversprechende Kontakte bei.
Vor diesem Hintergrund wird der Karl-Eduard-von-Schnitzler-Preis auch in diesem Jahr fortgesetzt ā geeignete Kandidaten sind ja sicherlich wieder reichlich vorhanden.
Karl-Eduard von Schnitzler Preis 2024 für Correctiv / David Schraven – Laudatio von Roland Tichy
Sonderpreis für „progressive Rechtsprechung“ für das Amtsgericht Bamberg / Richter Martin Waschner – Laudatio von Dr. Hans-Georg MaaĆen
Podiumsdiskussion im Rahmen der Karl-Eduard von Schnitzler Preisverleihung mit Dr. Hans-Georg MaaĆen, Silke Schrƶder, Imad Karim und Dr. Jƶrg Bernig
Bilden Sie sich eine Meinung:
Aktuelles Ereignis: Als ob es noch weitere Beweise für die ausufernde Cancel Culture brƤuchte, liefert der „Tagesspiegel“ ein weiteres Beispiel für den Irrsinn der aktuellen Situation in den Medien: Martenstein verlƤsst Tagesspiegel
Cancel Culture – Teil 2
Für die Freiheit der Rede
Eine neue Unkultur geht um, die sich seltsamerweise als āKultur“ ausgibt: Die Rede ist von Cancel Culture, dem gezielten Ausschluss abweichender Meinungen aus jeder Form der Ćffentlichkeit wie Debatten, Institutionen, Medien, Museen, Archiven, Literatur etc.
MaĆgeblich für den Ausschluss ist ein wokes Weltbild, das überall Benachteiligung, Rassismus, weiĆe Privilegien, Elitismus etc. vermutet und persƶnliche Betroffenheit als MaĆstab nimmt. Gereinigt wird daher auch Sprache, Begriffe, DenkmƤler. (āMohrenstrasseā). Deshalb Gendersprache und stƤndige Sprachreinigung (Neger, Negerkuss, Zigeunerschnitzel).
Ihren Hƶhepunkt hat sie im Oktober erreicht, als eine Handreichung der EU-Kommission bekannt wurde. Dort steht:
āVerwenden Sie niemals geschlechtsspezifische Substantive wie Arbeiter, Polizisten oder mƤnnliche Pronomen (he, his) als eine Vorgabeā, oder āStellen Sie bei der Verwendung einer Vielzahl von Bildern, Zeugnissen und Geschichten sicher, dass sie Vielfalt in allen ihren Sinnen widerspiegeltā. Abgeraten wird zudem von der Verwendung von Anreden wie Mr. oder Miss (vorgeschlagen wird Ms.), der Verwendung des Wortes āBürgerā zur Adressierung aller Menschen oder der BegrüĆungsformel āDamen und Herrenā.
Mediale Aufregung erzeugte davon nur der anti-christliche Aspekt. Auch in Deutschland berichteten die Medien darüber, dass der Begriff Weihnachten zu vermeiden sei, um andere Religionen nicht zu diskriminieren, und in BeispielsƤtzen sollte darauf Acht gegeben werden, dass christliche Namen vermieden werden sollten ā statt Maria und Johannes etwa Malika und Julio. Dass die GründervƤter der EU allesamt glƤubige Christen waren und die EuropƤische Gemeinschaft in ihrer Grundursache ein āabendlƤndischesā Projekt gegen den materialistischen Kapitalismus und den gottlosen Kommunismus war, schien überall vergessen.
Die BeschrƤnkung unserer Sprechweise, das Ausradieren von Begriffen und der Kanon nicht erlaubter und noch-erlaubter Begriffe ist für die Stiftung Anlass, sich intensiv damit zu befassen. Hier entscheidet sich das Fortbestehen einer freiheitlichen Debattenkultur – oder ihre Fesslung durch Cancel Culture. Ein freiheitlicher Staat ist aufgerufen, der Begrenzung der Meinungs- und Redefreiheit entgegenzutreten, statt die Bestrebungen der Meinungsbegrenzung mit immer neuen Methoden zu befƶrdern.
Die Stiftung wird damit dieses Thema im kommenden Jahr intensiv bearbeiten.
Zur Einführung stellen wir folgenden Beitrag zur Debatte.
Cancel Culture – Teil 1
Meinungsunterdrückung hat einen Namen
Wer mit seinen Ansichten stƶrt, kommt in die Schmuddelecke
Das Meinungsklima in Deutschland hat sich verƤndert. Soziale und berufliche Ausgrenzung im Falle von ĆuĆerungen politisch und gesellschaftlich unliebsamer Meinungen sind erfahrbare RealitƤt. Zumindest für die, die sich noch trauen. Diejenigen, die sich nicht mehr ƤuĆern, haben die Meinungsunterdrückung bereits innerviert und praktizieren Selbstzensur, womit sie die Unterdrückung anderer Meinungen stützen.
Dieses System der Unterdrückung von Meinungsfreiheit sowie von Debatte und Streitkultur hat einen Namen: Cancel Culture. Sie beschreibt die soziale und berufliche Ausgrenzung derer, die die offiziell erlaubte āWahrheitā infrage stellen.
Beteiligte Stützen konkreter Meinungsvorgaben sind die Medien und all die Bürger, die sich angepasst haben und teils aus Eifer im unmittelbaren Umfeld der Abweichler für soziale Ćchtung sorgen. Das spaltet gezielt unsere Gesellschaft, in Gut und Bƶse. Gut sind all die, die der angeordneten Meinung folgen.
Was bleibt hier von der im Grundgesetz festgeschriebenen Gleichheit vor dem Gesetz? Ein Blick nach China bietet einen Ausblick: Dort entscheidet die Regierung, was rechtskonform ist. Abweichler sind Rechtsbrecher.





